Fachbereich 05: Stellungnahmen von Dekanat und AStA

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Wie bereits dem Dekanat am Fachbereich 05 zugesichert, werden wir auf unserer Homepage den Briefverkehr sowie die Stellungnahmen zwischen AStA und Dekanat veröffentlichen. Hintergrund ist der Beitrag von AStA-Referentin Ina Jendriczka in der Januar-Ausgabe der Zeitung der Studierendenschaft (Seite 4).

Hier seht Ihr den Schriftverkehr chronologisch nach Datum und ungekürzt:

Giessen, 27.01.2011


Stellungnahme zum Artikel „Eklatante Missachtung geltenden Rechts durch das Germanistikinstitut“ von Frau Ina Jendriczka in der „Zeitung der Studie-rendenschaft“, Ausgabe I/2011


Liebe Mitglieder des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses der JLU,
zu dem oben genannten Artikel in der aktuellen Ausgabe der „Zeitung der Studieren-denschaft“ der Justus-Liebig-Universität Gießen möchte das Dekanat des Fachbe-reichs 05 Stellung nehmen:
Wir sind darauf aufmerksam gemacht worden, dass am Institut für Germanistik die in den Lehramtsstudiengängen vorgeschriebene Verrechnung der Note der Aus-gleichsprüfung mit der Note der ersten Prüfung (50:50) auch bei der Notengebung in den modularisierten Studiengängen Anwendung fand. Für diese Praxis fehlte aller-dings eine rechtliche Grundlage in den entsprechenden Prüfungsordnungen der mo-dularisierten Studiengänge.
Unmittelbar nach Bekanntwerden hat das Institut für Germanistik die Praxis der No-tengebung in den Bachelor-Studiengängen geändert. Zeitnah erkundigten wir uns nach den rechtlichen Konsequenzen für die betroffenen Studierenden und warten derzeit auf Auskunft darüber, wie rechtlich zu verfahren ist.
Am 12. Januar 2011 hat ein Professorium des Fachbereichs 05 stattgefunden, in dem umgehende Schritte zu einer mit den Allgemeinen Bestimmungen übereinstim-menden künftigen Regelung der Praxis der Ausgleichsprüfungen beschlossen wur-den. Dazu gehört auch das Ziel, mit einer künftigen Regelung Bachelor-Studierende und Lehramtsstudierende hinsichtlich der Ausgleichsprüfung gleichzustellen und die mit der aktuellen rechtlichen Regelung verbundene Ungleichbehandlung aufzuheben.
Über den Stand des Verfahrens und allen damit zusammenhängenden Fragen gibt das Dekanat jederzeit gerne Auskunft.
Wir möchten Sie bitten, an einem geeigneten Ort (zum Beispiel auf den Internet-Seiten des ASTA) den Lesern Ihrer Zeitschrift unsere Stellungnahme zur Verfügung zu stellen.
Mit freundlichen Grüßen
(gez. i.V. Prof. Verena Dolle)
Prof. Dr. Cora Dietl
Dekanin


 

 

Gießen, 10.02.2011

 

 

 

Zur Stellungnahme des FB 05 zum Artikel von Frau Ina Jendriczka „Eklatante Missachtung geltenden Rechts durch das Germanistikinstitut“

 

Sehr geehrte Frau Dietl,

 

der Allgemeine Studierendenausschuss der Justus-Liebig-Universität hat beschlossen Ihrer Bitte um Veröffentlichung der Stellungnahme vom 27.01.2011 auf der Homepage des AStA nachzukommen.

Weiterhin bestehen einige Fragen bezüglich des derzeitigen Standes des Verfahrens.

  1. Gibt es Ergebnisse seitens der Rechtsabteilung in Bezug auf die von der bisherigen Verrechnungspraxis betroffenen Studierenden?

  2. Wie und in welchem Umfang gedenken Sie Lehrende sowie Studierende über die bisherige falsche Anwendung der Verrechnung und die jetzigen Änderungen zu informieren?

  3. Wurden die betroffenen Studierenden kontaktiert?

  4. In welcher Form soll die zukünftige „Gleichstellung“ von Bachelor- und Lehramtsstudierenden erfolgen?

 

Weiterhin bitten wir Sie entsprechende Änderungen im „Studienhandbuch Germanistik Version 2.0“ vorzunehmen, da dieses Buch sowohl von Dozierenden als auch Studierenden als verbindlich angesehen wird.

Wir warten auf eine zeitnahe Antwort Ihrerseits.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

i.A. Ina Jendriczka

AStA der JLU-Gießen

 


 

Giessen, 16.02.2011


Ihr Schreiben vom 10. 02.2011 / Ausgleichsprüfungen


Liebe Mitglieder des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses der JLU,
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 10.02.2011. Zu den dort genannten Fragen neh-men wir wie folgt Stellung:
Der Fachbereich 05 ist derzeit mit der Klärung des angesprochenen Sachverhaltes beschäftigt. Diese wird einige Zeit in Anspruch nehmen, da Informationen nicht direkt dem Prüfungsverwaltungssystem entnommen werden können. Eine Anfrage an alle Lehrenden des Instituts für Germanistik zur Praxis der Benotung ist in Gang gebracht worden. Sobald ein Befund über die Anzahl der Prüfungsfälle vorliegt, erwarten wir ein Votum aus der Rechtsabteilung, wie die Studierenden informiert werden und wie ggf. nachträgliche Korrekturen vorzunehmen sind.
Das Institut für Germanistik hat bei Bekanntwerden des Regelungsbedarfes umge-hend alle Lehrenden davon in Kenntnis gesetzt, dass ab sofort und gemäß den All-gemeinen Bestimmungen für modularisierte Studiengänge keine Verrechnung von Erstprüfung und Ausgleichsprüfung stattfindet. Die Studierenden wurden von den Lehrenden in den jeweiligen Lehrveranstaltungen unterrichtet.
Die betroffenen Studierenden werden kontaktiert, sobald die Anfrage an die Lehren-den die Anzahl und die Namen der betroffenen Fälle erbracht haben wird.
In einem Professorium des Fachbereichs 05, welches im Januar 2011 die Problem-lage erörtert hat, wurde dem Prinzip der Gleichbehandlung der modularisierten Ba-chelor- und Lehramtsstudierenden höchste Priorität eingeräumt. Die Hochschulleh-rer sprachen sich für eine Regelung im Sinne der derzeit gültigen Allgemeinen Be-stimmungen aus (d.h. keine Verrechnung von Erst- und Ausgleichsprüfung). Ein ent-sprechendes Schreiben ist an die Vorsitzende des Zentrums für Lehrerbildung er-gangen. Für die Übergangszeit, bis das Zentrum für Lehrerbildung unserer Bitte ent-spricht, haben wir im Sinne der Gleichbehandlung eine Anpassung der Bachelor-
Regelungen an die derzeit gültige Regelung der Lehramts-Studiengänge vorbereitet und im Fachbereichsrat verabschiedet.
Das „Studienhandbuch Germanistik Version 2.0“ befindet sich derzeit in der Überar-beitung und wird zeitnah in einer neuen Version zur Verfügung stehen.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Dietl
Prof. Dr. Cora Dietl
Dekan


Wir werden in Kürze über die aktuelle Situation am Fachbereich 05 berichten. Euer AStA.

 

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