Hochschulpolitik
Sprechstunde: Wird in Küze bekannt gegeben
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ReferentInnen:
Jennifer- Tatjana Mies
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UniGrün
Lucas Proehl
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Unsere Uni.
Nora Schorn
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Unsere Uni.
Arbeitsgebiet: Friedensforschung und Zivilklausel
Im Rahmen dieses Refererates soll die Einführung einer Zivilklausel in die Grundordnung der JLU forciert und die Förderung von Friedensforschung in allen Fachbereichen vorangetrieben werden. Geplant ist eine Zivilklausel-Kampagne mit Vorträgen, Diskussioen und Veranstaltungen, begleitet von Unterschriftenaktionen und Öffentlichkeitsarbeit, an deren Ende eine Urabstimmung und ein hoffentlich erfolgreicher Antrag auf eine Zivilklausel an der Justus-Liebig-Universität steht! Ein weiterer Schwerpunkt soll die bundesweite Vernetzung mit anderen Hochschulen sein, die der Militärforschung an ihren Universitäten entgegentreten.
Trotz der allgegenwärtigen Präsenz von Gewalt, Krieg und Vertreibung in der Welt gibt es immer noch WissenschaftlerInnen, von den Geistes- über die Gesellschafts- bis hin zu den Naturwissenschaften, die Kriege in aller Welt durch ihre Forschung aktiv unterstützen oder mit entsprechender Theoriebildung unterfüttern. Ziel muss es aber sein, im Geiste humanistischer Ideale und eingedenk des intellektuellen Führungs- und Bildungsanspruches der Universität, das Primat der friedlichen Lösung und progressiven Konfliktforschung vor geopolitischen und wirtschaftlich-militärischen Interessen zu etablieren. Hierzu wird es nötig sein, mit Appellen, Aufklärung der Studenierendenschaft und einer möglichst "positiv" formulierten, das heißt zur Friedensforschung verpflichtenden Zivilklausel, im Rahmen der Möglichkeiten dieses AStA-Referates darauf hinzuarbeiten.
Veli Karadeniz
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Brennpunkt Uni
Im Rahmen dieses Referates werden in der gesamten nächsten Legislaturperiode Protestveranstaltungen und Podiumsdiskussionen zu verschiedensten Themen vorbereitet und durchgeführt.
Besonderes Interesse liegt in der Arbeit an der Herstellung eines öffentlichen Diskurses zwischen den Studierenden „türkischer“ und „kurdischer“ Herkunft an der Universität Gießen. Ebenfalls wichtig ist dabei die Sicherstellung von Wissenschaftlichkeit im Diskurs und die gleichmäßige Vertretung verschiedener Meinungen, um eben durch diese Herangehensweise die Förderung des staatsbürgerlichen Verantwortungsbewusstseins beider Gruppierungen sicherstellen zu können.
Um diesen Prozess hier in Gießen zu befördern erachten wir eine Mischung aus Informationsveran-staltungen und Podiumsdiskussionen als ein probates Mittel. Weiterhin ist es notwendig, in diesem Jahr die sich abzeichnenden Umwälzungen in der arabischen Welt mit Diskussionen, Filmen und Infoveranstaltungen zu begleiten. Aus dem Umstand heraus, dass in Gießen ein hoher Anteil Studierender aus arabischen Ländern immatrikuliert ist, erwächst eine besondere Relevanz dieser Thematik.
AStA der JLU Gießen schließt sich Resolution zu Blockupy-Verboten an
Geschrieben von: Referat für Hochschulpolitik Donnerstag, den 17. Mai 2012 um 10:32 Uhr
Der AStA hat sich auf seiner ersten Sitzung nach der Wahl der ReferentInnen im Studierendenparlament einstimmig der Resolution von AStA und StuPa der Universität Frankfurt angeschlossen.
Weiterlesen: AStA der JLU Gießen schließt sich Resolution zu Blockupy-Verboten an
Neue ReferentInnen für Hochschulpolitik
Geschrieben von: Referat für Hochschulpolitik Montag, den 14. Mai 2012 um 14:41 Uhr
Seit vergangenem Freitag, den 11.05.2012 ist mit der Wahl des neuen AStA das Referat für Hochschulpolitik neu besetzt.
Neu für Euch dabei sind Jennifer-Tatjana Mies (UniGrün), Nora Schorn und Lucas Proehl (beide Unsere Uni.).
Ihr erreicht uns ab sofort unter der Mail-Adresse:
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Die ReferentInnen erreicht Ihr persönlich unter:
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Unsere öffentliche Sprechzeiten sind wöchentlich Mittwochs von 16-18 Uhr im AStA Gebäude, in der Otto-Behaghel-Str. 25, Haus D.
Mehr Infos folgen in Kürze nach der Aktualisierung der Homepage.
Sperrgebiet Vorplatz Hauptgebäude
Geschrieben von: Alexander Lübcke Montag, den 22. August 2011 um 13:12 Uhr
Ein Erlass der Universität will „Wildpinklern“ am Universitätshauptgebäude den Kampf ansagen, resultiert aber mit steigender Tendenz in Nötigungen durch den Sicherheitsdienst.
Wer ab dem 17.6. diesen Jahres zur falschen Zeit auf dem Vorplatz des Hauptgebäudes verweilt, wird nicht schlecht staunen, wenn der Sicherheitsdienst der Universität aus heiterem Himmel einen Platzverweis ausspricht.
Am Abend des besagten Tages wurde eine Kommilitonin vom Sicherheitsdienst des Platzes verwiesen. Auf Nachfrage wurde ein Erlass der Universität genannt, welcher den Sicherheitsdienst vergattert, Menschen vom Vorplatz zu treiben.
Auf dem 'Jour Fixe' zwischen AStA und Präsidenten wurde die Sache nach Hinweisen aus der Studierendenschaft angesprochen, welche bestätigt und wortreich gerechtfertigt wurde.
So soll zu besagtem Erlass geführt haben, dass Hinz und Kunz vor dem Eingang regelmäßig (Bier-) Flaschen zerstören. Außerdem wurde von Seiten der Universität ein ziemlich starker »Fäkalterror« (danke an D. Für diesen Begriff) diagnostiziert. So werde nicht nur gegen die Hausmauern uriniert, sondern auch täglich benötigte Versorgungsschnittstellen als auch der Briefkasten des Öfteren mit Fäkalien verunreinigt. Den Ausführungen des Präsidenten konnte entnommen werden, dass rechtliche Maßnahmen gegen den Kiosk - Betreiber fruchtlos enden könnten, weshalb man meint sich zu diesem Erlass genötigt zu sehen.
Den Bekundungen des Präsidenten nach dürfen sich auch weiterhin Menschen nach 20 Uhr auf dem Vorplatz aufhalten, Platzverweise sollen nur bei unzivilisiertem Verhalten oder eben Wildpinkelei ausgesprochen werden.
In den Tagen nach dem 'Jour Fixe' gingen weitere Meldungen über Platzverweise ein, jedoch nicht von „Chaoten“ Ein Augenzeugenbericht vom 5. August:
Moin,
gestern Abend ziemlich genau um 22 45 wurden wir von einem Menschen einer Sicherheitsfirma aufgefordert den platz zu verlassen. Als wir gefragt haben, ob wir uns nicht mal mehr auf die Bänke setzten dürften verneinte er dies und drohte uns an die Polizei zu rufen wenn wir nicht verschwänden.
Wir blieben noch einen Moment da, er telefonierte mehrmals mit der Polizei, dann sind wir gegangen.
Außerdem schickte er alle die auf dem platz saßen vor den Kiosk, der jedoch dann von der Polizei strafen bekommt, da sich nicht mehr als 5 (?) Personen vor einem Kiosk aufhalten dürfen.
Auf die frage, warum wir nicht da sitzen dürfen antwortete er, dies sei der Befehl vom Uni-Direktor und wir können ja auch einen anderen schönen platz in Gießen besuchen.
LG
Verglichen mit anderen Augenzeugenberichten fällt eine Vielfalt von Geschehnissen auf, die den Sicherheitsdienst veranlassen einen Platzverweis auszusprechen; Es wird daher eine vage Weisung von der Universität samt Ermessensspielraum unterstellt, der möglicherweise ein Quell von Willkür sein könnte.
Diese steigende Tendenz an willkürlich erscheinenden Geschehnissen ist dennoch nicht weiter akzeptabel. Gegen einen besudelten Briefkasten als Beispiel wäre eine zeitgesteuerte Verriegelung der Briefklappe sinnvoll. Auch werden die Patrouillen des Sicherheitsdienstes keine Person davon abhalten, den Briefkasten zu einem anderen Zeitpunkt zu besudeln.
Zum Schluss zwei Appelle.
Liebe Kommiliton*Innen, bleibt zivilisiert. Stellt Euch selbst vor, Hausmeister beim reinigen eines mit Kot gefüllten Briefkastens zu sein.. Lecker, Gell?
Liebe Universität, das Motiv des Erlasses ist verständlich, die Vorgehensweise verbesserungswürdig. Neue Handlungsmöglichkeiten sollten geprüft werden, um den gewohnt liberalen Umgang auf einer der beliebtesten Lokalitäten in Gießen weiterhin bieten zu können.
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Studentenproteste in Chile
Mittwoch, den 10. August 2011 um 16:39 Uhr
Der AStA der JLU Giessen erklärt sich solidarisch mit den Bildungsprotesten in Chile!
Santiago de Chile.Vor wenigen Tagen, mittlerweile hat es der Nachrichtenfuror wieder aus den Schlagzeilen verdrängt, haben sich in weiten Teilen von Chile ungeheuerliche Szenen abgespielt. Für einige Stunden schien es, Präsident Piñera habe Pinochets besiegt geglaubte Diktatur wiederauferstehen lassen. Die chilenische Militärpolizei ging gewaltsam gegen nunmehr schon 2 Monate andauernde Proteste gegen den Bildungsnotstand in dem lateinamerikanischen Land vor und verhaftete über 550 meist junge Menschen. Kritik kam nicht nur von linken Kräften und Menschenrechtlern, auch die UNESCO wandte sich gegen die krude Gewaltanwendung gegen Schüler und Jugendliche, womit die noch junge Demokratie gegen das 1990 unterschreibende Kinderschutzgesetz verstoße. Das pikante: Mit einem "Basta" Spruch hatte Piñera nach noch aus der Militärdiktatur stammenden Gesetzen die Demonstrationen verboten und das unter dem scheinheiligen Vorwurf, die chilenische Bevölkerung habe nun genug vom Protest. Doch schien es, dass es sich dabei um eine Fehleinschätzung handelte, so solidarisierten sich doch viele Familien mit ihren demonstrierenden Kindern und begleiteten sie auf ihrem Protestmarsch, der im Verlauf der Versuche, das durchaus zweifelhafte Verbot durchzusetzen, zu Handgemengen und der Errichtung von Barrikaden durch die Demonstranten führte. Höhepunkt war die Erstürmung eines Fernsehsenders durch die Demonstranten, der erst wieder verlassen wurde, als die Botschaft der Demonstranten verlesen worden war.
Der Kampf für eine bessere Bildung ist immer ein guter und gerechter Kampf, der führ wahr die Pflicht hat, Gesetzen, die Altlasten aus einer Diktatur sind, keine Beachtung zu schenken! Besonders wenn jahrelang privat finanzierte Schulen bevorzugt Fördergelder abgreifen konnten und durch die chronische Unterfinanzierung staatlicher Universitäten eine gute Ausbildung sogar unmittelbar vom Vermögen der Eltern abhängig ist! Dies ist einer der Gründe, der dazu geführt hat, dass Chile eins der Länder ist mit der größten Abhängigkeiten zwischen Einkommen der Eltern und Bildung ist. Egal wann der nächste Bildungsprotest in Giessen oder Deutschland kommt, es ist klar, dass ähnliche Probleme, die aus grundlegenden, strukturellen Problemen der Gesellschaft und Wirtschaft dieser Welt erwachsen überall geführt werden und es bei einer globalen Problematik auch eine globale Solidarität geben muss!
Euer HoPo-Referat
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