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Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Universität Gießen!

Vortrag: Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen. Am 21.04.2016

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04. April 2016

Alle sind für Umweltschutz, aber die Müllberge werden immer größer. Alle sind für soziale Gerechtigkeit, aber Kinder- und Altersarmut nehmen zu. Alle wünschen sich mehr freie Zeit zum Leben, aber müssen immer mehr und länger arbeiten. Niemand will die Krise, aber keiner kriegt sie in den Griff. Es mangelt nicht an gutem Willen, dieser verhängnisvollen Dynamik etwas entgegen zu setzen. Doch immer wieder stoßen entsprechende Initiativen an unüberwindlich scheinende Grenzen. Wunsch und Wirklichkeit in dieser Gesellschaft gehen oft so weit auseinander, dass sich die Frage aufdrängt, ob sie möglicherweise ganz grundsätzliche Konstruktionsfehler hat. Diese liegen in einem Wirtschaftssystem, das nur funktionieren kann, wenn es buchstäblich die ganze Welt seinen Zielen Wachstum, Arbeit und Profit unterwirft. Gegen den Kapitalismus sind viele. Aber haben sie auch etwas von dem verstanden, das diesem -ismus den Namen gibt – vom Kapital? Der Referent beleuchtet grundlegende Funktionsweisen des Kapitalismus und wirft dabei auch einen kritischen Blick auf oberflächliche Formen eines nur vermeintlichen „Antikapitalismus“ sowie auf gut gemeinte „Alternativvorschläge“, die regelmäßig an der Funktionsweise „unserer Wirtschaft“ scheitern. Will man eine bessere Welt schaffen, muss man erst einmal verstehen, wie die jetzige tickt.


Lothar Galow-Bergemann war langjähriger Personalrat in zwei Großkliniken und schreibt u.a. in Jungle World, konkret und auf www.emafrie.de

 

Vortrag: "Warum es kein Rufmord ist über (linken) Antisemitismus zu sprechen"

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25. Januar 2016

"Warum es kein Rufmord ist über (linken) Antisemitismus zu sprechen"

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Donnerstag, 28.01.2016 um 20 Uhr im AK44 (Alter Wetzlarer Weg 44, 35392 Giessen)

In Deutschland hat man gelernt, dass Antisemitismus schlecht ist. Verstanden hat man ihn trotzdem nicht. Dieser Zustand ermöglicht es, dass man gleichzeitig antisemitischen Denkmustern anhängen und davon überzeugt sein kann, nichts damit zu tun zu haben. Das gefährliche Potential dieser Mixtur wird in Krisenzeiten besonders deutlich. Die verbreitete Gewissheit, dass „die da oben an allem schuld sind“ entspringt einem unreflektierten Bauch-Antikapitalismus, der Gesellschaftskritik mit Wut auf „gierige Bankster“, „Lügenpack“ und „Lügenpresse“ verwechselt. Doch verbreitete Sehnsucht nach einfachen Antworten und Anfälligkeit für allerlei Demagogisches und Autoritäres stehen in auffälligem Kontrast zum Credo, man habe aus der Geschichte gelernt. Letzteres mutiert zu obszöner Selbstgerechtigkeit, wenn es um den jüdischen Staat geht. Zwar „hat niemand etwas gegen Juden“, aber im unstillbaren Verlangen nach „Israelkritik“ bricht sich erneut die Meinung Bahn, eine kleine Minderheit sei „an allem schuld“ – und sei es am Ausbleiben des Weltfriedens. All das ist keine Besonderheit der Rechten. Auch der vermeintlich guten Mitte der Gesellschaft und der Linken ist dieses Denken nicht fremd. Mitunter sind Linke sogar Vorreiter. Ob sie gemeinsam mit Islamisten übers Mittelmeer gen Israel ziehen, Massendemos organisieren, auf denen „Tod den Juden“ gebrüllt wird oder den eigenen Fraktionschef in die Toilette jagen, weil er ihrer Darstellung des „Nahostkonflikts“ nicht folgen will – eines steht von vornherein fest: sie haben nie und nimmer irgendetwas mit Antisemitismus zu tun. Wer vom Ressentiment getrieben ist, nimmt Kritik reflexhaft als böse Absicht und Verschwörung wahr. Ein aktuelles Beispiel für diese Abwehrhaltung ist das Buch des stellvertretenden Linken-Fraktionschefs Wolfgang Gehrcke „Rufmord: Die Antisemitismus-Kampagne gegen links“. Der Referent wirft einen kritischen Blick hinein. 

Lothar Galow-Bergemann schreibt u. a. in konkret, Jungle World und www.emafrie.de

Mit Unterstützung des Referats für Antirassismus und politische Bildung AStA Gießen

   

Vortrag: "Europa den Europäern - Eine kritische Betrachtung der ungarischen Asylpolitik"

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12. Januar 2016

   

Leihgesterner Weg 16 in Mildred-Harnack-Fish-Haus umbenannt

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16. Dezember 2015

Letzte Woche am 07.12.2015 wurde der neue Name des Wohnheims und der Mensa im Leihgesterner Weg 16 einstimmig vom Verwaltungsrat der Studentenwerks beschlossen. Nachdem im letzten Jahr die Namensänderung beschlossen wurde, um vom Namen Otto Eger Abstand zu nehmen, ist nun der Prozess zu einem neuen, würdigen Namen abgeschlossen.

Mildred Harnack Fish schloss 1941 ihre Promotion in Gießen ab. Sie kämpfte offen gegen die nationalsozialistische Herrschaft. Aus diesem Grund wurde sie erst verurteilt und 1943 in Berlin hingerichtet. Der alte Namensgeber Otto Eger stand schon länger im Verdacht im Gegensatz zur neuen Namensgeberin den Nationalsozialismus unterstützt zu haben. Dieser Verdacht konnte sich letztes Jahr durch neue Schriftbeweise erhärten. Wir, als Allgemeiner Studierendenausschuss, freuen uns sehr, dass mit Mildred Harnack Fish eine Person gewählt wurde, die als weibliche Widerstandskämpferin einen starken Gegenpart zum vorherigen Namen bildet. Damit wird nicht nur ein alter Makel entfernt, sondern auch ideologisch ein Zeichen in die richtige Richtung gesetzt.

 

Nachdem die Namensänderung letztes Jahr vom Verwaltungsrat des Studentenwerks in Angriff genommen wurde, hat sich die Studierendenschaft dafür eingesetzt, dass der Name nicht nur entfernt wird, sonders es auch zu einem neuen Personennamen kommt. Um einen würdigen Namen zu finden, konnten Namensvorschläge eingereicht werden. Auch der AStA sammelte einige Vorschläge und hat diese gebündelt eingesandt. Der Name Mildred Harnack Fish wurde mehrfach, unter anderem vom AStA eingesandt. Wir sind mit dem neuen Namen als Ergebnis des Prozesses der Umbenennung sehr zufrieden.

   

Cryptoparty im AStA

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09. November 2015

Der AStA der JLU Gießen veranstaltet am Mittwoch, 
den 02. Dezember 2015 um 14:00 Uhr c.t. eine 
Cryptoparty in den eigenen Räumlichkeiten in der 
Otto-Behaghel-Straße 25D.

Die Cryptoparty ist keine Party im eigentlichen Sinne, 
viel mehr soll gezeigt werden, wie es möglich ist, die 
eigenen E-Mails mittels Thunderbird zu verschlüsseln. 
Darüber hinaus soll gezeigt werden, wie der Torbrowser 
funktioniert und wie Dateien verschlüsselt werden können. 
Es empfiehlt sich, den Laptop zur Veranstaltung 
mitzubringen, sodass alles direkt vor Ort eingestellt 
werden kann, allerdings ist dies keine Pflicht. Diese 
Veranstaltung steht ausdrücklich nicht nur interessierten 
Studierenden offen, sondern auch  allen anderen 
Interessierten.  Je mehr Leute verschlüsseln, desto besser!
   

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